Donnerstag, 4. Juli 2013

let the sunshine in your life...

Mit dem träumerischen Blick in die Landschaft vor mir gerichtet laufe ich über den leeren  Feldweg. An beiden Seiten von Wiese, Blumen und Bäumen gesäumt, der warmen Sonne im Gesicht, welche sich zusaätztlich noch auf allen Feldern und Wäldern weit und breit wiederspiegelt, ist es ein wunderschönes Bild. Die Sonne hält mich warm und die leichte Briese sorgt dafür, dass es trotzdem angenehm bleibt. Ich bleibe stehen, atme tief durch und lasse meinen Blick einmal im Kreis um mich herum schweifen. Da sehe ich die Bienen, welche sich ihren Nektar bei den Blumen suchen und gemächlich vor sich hinbrummen, die Vögel haben es sich auf den Ästen der Bäume genütlich gemacht und blicken sowohl auf mich, als auch auf alles andere, herab. Wie es wohl ist ein Vogel zu sein? Wegfliegen zu können, wann immer man will, wohin auch immer man will. Zu jeder Zeit an jeden Ort zu können und frei sein. Wie ist dieses Gefühl? Den Wind zwischen den Haaren zu spüren, den Blick auf die große, weite Welt gerichtet. Alles scheint so weit weg und doch so nah. Freiwillig einen Ort verlassen und wieder an ihn zurückkehren können. Menschen beobachten können und die verschiedensten Orte und Landschaften sehen. Ungebunden, frei und erleichtert. So stelle ich es mir vor ein Vogel zu sein. Ich laufe weiter über den Feldweg, streiche mit den Fingern durch die hohen Gräser, welche teilweise am Rand des Weges zu finden sind, und berühre nur mit den Fingerspitzen die Blüten der bunten Blumen. Nur ganz sanft und vorsichtig. Es ist, als ob ich sie nicht kaputt machen möchte. Ich richte mich wieder auf und gehe weiter. Den Blick nur nach vorne gerichtet. Erst als ich bei dem Teil ankomme, der beitseitig von großen, hohen Bäumen beschattet wird, bleibe ich stehen und drehe mich um. Sehe mir die mit Licht überflutete Landschaft, die Sonne hoch oben am Horizont und die Blumen und Lebewesen noch einmal an. Denke an das Gefühl, frei wie ein Vogel zu sein. Kurz schließe ich die Augen, atme die frische Luft tief ein und lasse alles auf mich wirken. Ohne zu sehen. Allein die Gefühle zählen. Einige Sekunden später öffne ich langsam wieder meine Augen, wende mich von der bezaubernden Kulisse ab und laufe weiter. Zwischen den Bäumen hindurch und geradewegs in die lebendigen Straßen hinein.

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